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Mon, Sep 21
|Reumädchen Bühne
PUBLIC POLIS PROCESS I
Ein öffentliches Gespräch in drei Kapiteln
Wann & Wo
Sep 21, 2026, 6:00 PM – 7:30 PM
Reumädchen Bühne, 1100 Wien, Österreich
Programm
Thema: Vielfalt, Rassismus, Stereotypen im öffentlichen Raum
Der Auftakt – direkt im Anschluss an die feierliche Festivaleröffnung. Das Festivalthema “How to unite in dividing times” wird hier zum ersten Mal öffentlich verhandelt: Was begegnet uns täglich im öffentlichen Raum? Wie gehen wir mit Stereotypen um, die wir kaum bemerken? Der freie Stuhl am Runden Tisch ist in dieser Ausgabe reserviert für Menschen mit Migrationsgeschichte.
Wie sprechen wir miteinander, wenn die Gesellschaft von Spaltung bedroht ist? Wie entsteht Zusammenhalt, ohne Unterschiede unsichtbar zu machen? Und was bedeutet Zivilcourage im Alltag?
PUBLIC POLIS PROCESS (PPP) ist ein neues Beteiligungsformat im öffentlichen Raum, das Theater, Dialog und aktive Mitgestaltung verbindet. Das Prinzip folgt einer einfachen demokratischen Dramaturgie: Eine kurze Szene nach dem Forum Theatre von Augusto Boal zeigt eine alltägliche Situation – Ausgrenzung, Diskriminierung, Zivilcourage. Das Publikum ist eingeladen einzugreifen, Handlungen zu verändern, selbst auf die Bühne zu treten. Anschließend öffnet sich ein Runder Tisch: fünf Stühle, eine Moderation, eine Expertin aus der Forschung, eine Expertin aus dem Alltag – und zwei freie Stühle für alle, die mitdiskutieren wollen. Einer davon ist reserviert für Menschen, die vom jeweiligen Thema direkt betroffen sind.
Jede Ausgabe nimmt den wichtigsten offenen Gedanken der vorherigen auf und entwickelt ihn weiter. So entsteht über die Festivalwoche hinweg ein gemeinsamer öffentlicher Denkprozess – in drei Kapiteln, an drei Orten in Favoriten.
Diskutiert wird auf Deutsch. Redebeiträge in allen Sprachen sind willkommen.
Nach dem Festival werden die Aufnahmen der drei Diskussionen zu einem Podcast geschnitten und veröffentlicht.
PPP entsteht in Zusammenarbeit mit dem Theater der Unterdrückten, den Wiener Jugendzentren in Favoriten, BOS 10 sowie lokalen Initiativen und Kollektiven.
